Bitte haben Sie etwas Geduld, die Fotodatei ist sehr groß - immerhin etwa 46 MB!

Die Vergrößerung des Bildes lässt sich über Strg+, bzw Strg-, oder über das Mausrad bei gleichzeitigem Drücken der Ctrl-Taste (Strg) in weiten Grenzen verändern.

Über die Pfeiltasten kann man die Bildmitte neu positionieren.

 

Lösswand mit Bruthöhlen von Bienenfressern

 Das Panoramabild zeigt den Zustand der Lösswand am 1.11.2014

Im obigen Panoramabild sind diejenigen Bruthöhlen durch rote Kreise und Großbuchstaben markiert, an denen im Jahr 2014
Aufzucht von jungen Bienenfressern beobachtet wurde. Drei Höhlen sind ohne Buchstaben geblieben, weil dort zwar gelegentlich Einflüge stattfanden aber keine Fütterungen und auch keine Jungvögel zu sehen waren.

Diese Höhlen sind im Einzelnen zu finden: Links unterhalb von Höhle "O",
links oberhalb von "B" und
links unterhalb von "I".
Es bleibt abzuwarten, ob im kommenden Jahr die Bienenfresser nach ihrer Rückkehr aus Afrika alle ihre Bruthöhlen frisch
graben, oder ob sie zumindest teilweise auch Höhlen aus dem letzten Jahr wieder neu nutzen werden.

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Und hier ist auch schon die Lösswand zu sehen, wie sie sich im August 2015 zeigte - mit vielen neuen Höhlen


Im obigen Bild lassen sich auf folgende Weise Abstände zwischen jeweils zwei Höhlen bestimmen:

Man bewegt dazu den Mauszeiger zur ersten Höhle und klickt dort einmal die Maustaste.
Jetzt erscheinen im Textfenster oben links die x,y-Pixelkoordinaten (X1 und Y1) für die erste
ausgewählte Höhle. Nach dem ersten Klick und bei der weiteren Mausbewegung
erscheinen links im zweiten Textfenster die Koordinaten der neuen Positionen (X2 und Y2).

Wenn man die zweite Höhle erreicht hat, klickt man erneut.

Jetzt erscheint, auf eine Nachkommastelle gerundet, im dritten Textfenster der räumliche Abstand der beiden Höhleneingänge in Metern. Es hat mich gefreut, dass bei Nachprüfungen mit einem Vermessungsinstrument (Tachymeter) tatsächlich Übereinstimmungen von etwa einem Dezimeter erreicht wurden.

Hier sind die gemessenen Höhlenabstände notiert.

Dass die Bestimmung räumlicher Abstände über das obige zweidimensionale Panoramabild nicht ganz einfach sein wird, mögen die folgenden Überlegungen verdeutlichen:

Als Beispiel sollen zwei Höhlenpaare dienen, deren räumliche Abstände ungefähr gleich groß sind, die aber einmal weiter links und einmal weiter auf der rechten Seite des Bildes liegen.

Zwischen den Höhleneingängen P und D auf der linken Seite wurde mit dem Tachymeter ein Abstand von 9.74 m gemessen. Zwischen den beiden anderen Höhlen S und T ergab sich ein Abstand von 9.70 m. Es besteht also eine prozentuale Differenz von 0.4 %.

Falls man erwarten würde, dass die entsprechenden Pixelabstände auf dem Bild daher auch ungefähr gleich wären, sollte man das einfach mal selbst überprüfen:

Beispiel:

Der Mittelpunkt der Höhlenöffnung von P hat die Pixelkoordinaten xP = 4090, yP = 1461 (gemessen im Firefoxbild)

Die Lage des entsprechenden Bildpunktes von Höhle D ist: xD = 9569, yD = 1766

Über den Satz des Pythagoras ergibt das einen Pixelabstand von 5487 Pixeln.

Für das Höhlenpaar S, T auf der rechten Bildseite habe ich gemessen:

xS = 16388, yS = 2337 und xT = 18779, yT = 1985

Dieser Pixelabstand ist offenbar viel kleiner, es sind nämlich nur 2417 Pixel.

Zwischen den entsprechenden Pixelbständen klafft also eine prozentuale Differenz von +127% bzw. -56%, oder einfacher ausgedrückt: Der Pixelabstand zwischen P und D ist mehr als doppelt so groß wie der Pixelabstand zwischen S und T - und das bei gleichen räumlichen Distanzen zwischen P und D, bzw. S und T !

Wie also sollte man über das Panoramabild dann überhaupt auf räumliche Abstände schließen können?

Wenn Sie diese Frage näher interessieren sollte, empfehle ich Ihnen einen Blick auf den JavaScript-Teil dieser Seite.

Dort erkennen Sie, dass über drei verschiedene Näherungsgleichungen die Beziehungen eines x,y-Pixelwertpaares zu den drei räumlichen Koordinaten des entsprechenden Punktes auf der Lösswand berechnet werden. Der räumliche Abstand wird danach über den "räumlichen Pythagorassatz" ermittelt.

Im vierten Fenster werden übrigens neuerdings die aus der jeweiligen Cursorposition berechneten räumlichen Koordinaten X,Y und Z, jeweils in Meter, angezeigt. Natürlich sind diese Koordinaten nur sinnvoll, wenn sich der Cursor auf Bildpunkten befindet, die auf der Oberfläche der Lösswand liegen, also in jenen Bereichen, die an ihrer gelblichen Lössfarbe erkennbar sind.

Ich war am Ende selbst überrascht, dass das ganz ordentlich funktioniert !

Hier sind die Tachymetermesswerte notiert

Diese Seite wurde erstellt am 6.11.2014

Letzte Aktualisierung: 1.12.2014