Das Applet "Stationen auf einer geodätischen Linie" erscheint in einem Java-fähigen Browser. Anleitung folgt unten!

Anleitung: Das Applet bietet die Möglichkeit eine geodätische Linie wählbarer Länge und mit unterschiedlicher Anzahl von Zwischenstationen zu berechnen. Es können aber darüber hinaus auch die folgenden Vorgabewerte verändert werden:

Für die Ausgabe der Rechenergebnisse kann zwischen 3 Arten gewählt werden:

Angemerkt sei noch, dass sich die verschiedenen Ellipsoidtypen nur bei den Koordinaten der Zwischenstationen bemerkbar machen. Für die grafische Darstellung sind die Unterschiede zu klein. Erst bei Wahl des Typs "Freie Definition" und ggf. bei Änderungen der vorgegebenen Zahlen 6000000 und 5000000 lassen sich auch in den Grafiken die Unterschiede deutlich ausmachen.

Wenn Sie von einer der Zwischenstationen weiterrechnen wollen, müssten Sie statt des dort ausgedruckten Azimutwertes (rückwärts), der ja von der jeweiligen Station die Richtung zur Startposition bedeutet, den entsprechenden neuen Azimutwert einsetzen. Dieser Azimutwert ist einfach um 180° größer als der Rückwärtswert. Wenn bei dieser Addition ein Azimutwinkel größer 360° resultiert, sind für das gültige Azimut davon noch 360° abzuziehen.

Auf dem Bild des Ellipsoids ist zur Orientierung der Bereich um den Nordpol grün und der entsprechende Bereich um den Südpol rot gekennzeichnet. Vielleicht regt Sie das ja auch zu der Überlegung an, warum ich nicht, wie bei den Magneten für den Schulunterricht gewohnt, die rote Farbe für "Nordpol" verwende! Der Nullmeridian ist als gelbe Linie angedeutet.

Das Vorgehen über den Weg mit Javaview kann hier schon mal ausprobiert werden. Das folgende Applet nutzt Javaview zur Darstellung eines Ellipsoids (Datei:" EllipsoidSpur.mgs", ein Erzeugnis, das mit Hilfe des Applets oben entstanden ist). Zur Veränderung der Grafik öffnet sich ein entsprechendes Fenster entweder über die Taste F1 oder so: Maus in Grafik bewegen, rechte Maustaste drücken, im aufgehenden Menüfenster die Option "Control Panel" anklicken. Im jetzt erscheinenden Fenster lässt sich die Grafik optisch verbessern und in modifizierter Form in eine Textverarbeitung übernehmen und von dort abspeichern. Ich empfehle 3 Schritte:

  1. Inspektor, Geometry, Material und dann das Kästchen "Transparency" aktivieren (0.4 als Wert hat sich bewährt),
  2. Method, Delete, Remove Element Colors,
  3. File, Save, JVX - im aufgehenden Fenster steht jetzt die Grafik im jvx-Format zur Übertragung in die Zwischenablage bereit

Es lohnt sich, die geniale - und kostenlose - Software JavaView herunterzuladen und nach der ebenfalls kostenlosen Registrierung für eigene Experimente zu nutzen.

Noch eine Bemerkung zur erforderlichen Einschaltung der Zwischenablage. Ich habe diesen Weg schon in früheren Applets genutzt und stellte - nicht sonderlich verwundert - fest, dass auch die Autoren von JavaView diesen Weg benutzen. Warum?

Der Grund ist, dass Java-Applets aus Sicherheitsgründen keine Dateien auf dem aufrufenden Rechner abspeichern können. So ist man eben zu diesem Umweg gezwungen..

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Diese Seite mit einer Vorversion des oberen Applets wurde fertiggestellt am 10.02.2004

Letzte Aktualisierung am 8.03.2004 (Text) und am 10.03.2004 (Applet).