Eine Versuchsanordnung zur Dichtebestimmung von Flüssigkeiten nach der Auftriebsmethode mittels Senkkörper und Analysenwaage.

 

 

Die zu messende Flüssigkeit befindet sich in einem Standzylinder auf der Wägeplatte einer Analysenwaage. Durch ein Loch im oben aufliegenden Sperrholzbrettchen läuft ein Perlonfaden an dem der Senkkörper aus Duranglas aufgehängt ist. Das andere Ende des Fadens ist an dem rechts stehenden Stativ festgemacht.

 

 

Durch vorsichtiges Heranrücken des Stativs an die Waage senkt sich der Tauchkörper langsam in die Flüssigkeit hinein und verdrängt sie dabei. Der Pegel im Standzylinder steigt also und man muss vorher durch einen passenden Füllstand dafür sorgen, dass das Gefäß beim Eintauchen nicht überläuft.

 

 

Es wird das Stativ so weit zur Waage hingerückt, dass des Senkkörper völlig eintaucht, aber natürlich weder den Gefäßboden noch die Gefäßwand berührt. Jetzt erfährt der am Faden hängende Tauchkörper nach dem Archimedischen Prinzip eine Auftriebskraft, die so groß ist wie das Gewicht der durch ihn verdrängten Flüssigkeit. Die auf den Glaskörper wirkende Auftriebskraft wird von ihm mit einer gleich großen Gegenkraft auf die Flüssigkeit beantwortet, die sich als Erhöhung der Gewichtsanzeige an der Waage ablesen lässt. Es ist also die gesuchte Auftriebskraft gleich der Differenz der angezeigten Werte: Gewicht nach dem Eintauchen minus Gewicht vor dem Eintauchen.

 

 

Das Eintauchen des Senkkörpers in die zu messende Flüssigkeit (als Filmchen)

 

Diese Seite wurde erstellt am 3.10.2010.

Letzte Aktualisierung: 4.10.2010